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Milzau wurde 850 im Hersfelder Zehntverzeichnis als einer der dem Kloster Hersfeld zehntpflichtigen Orte erwähnt und zwar unter dem Namen "Milisa". Unser Dorf mit seinen ehemals 9 Ortsteilen Netzschkau, Bischdorf, Milzau, Ober- und Unterkriegstedt, Burgstaden, Schadendorf, Krakau und Kleingräfendorf, zieht sich entlang des Bachlaufes der Schwarzeiche. Das Umfeld ist geprägt durch die frühe landwirtschaftliche Nutzung.
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Milzau ist ein typisches "Einstraßendorf", mit einer Länge von ca. 4,5 km. Die früheste erkennbare politische Gliederung geht auf die Einteilung in Gaue und Burgwarde durch Otto I. zurück. Die Siedlungen gehörten in den folgenden Zeiten teils dem Kloster Wimmelburg bei Eisleben und teils dem Grafen von Mansfeld an.
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Die fortschreitende Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert im Raum Halle-Merseburg, mit dem Ausbau der Leuna-Werke 1916 und der Buna-Werke 1937, führte auch in Milzau zu einem Strukturwandel. Viele Milzauer Bürger fanden in den Großbetrieben Arbeit. Dennoch blieb die Landwirtschaft bis in die Gegenwart der prägende Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde.
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Nach der politischen Wende entwickelte sich Milzau in den 90er Jahren zu einer schönen Gemeinde. Zielstrebig wurden im Rahmen des Förderprogrammes "Dorferneuerung" des Landes Sachsen-Anhalt und anderer Förderprogramme gemeind- liche Maßnahmen durchgeführt. So wurden Teiche entschlammt und deren Umfeld gestaltet, Straßenzüge grundhaft ausgebaut, umfangreicher Gehwegbau durchgeführt und eine neue Straßenbeleuchtung in der gesamten Ortslage errichtet.
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Seit dem 01.01.2010 ist Milzau ein Ortsteil der Goethestadt Bad Lauchstädt
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